PAPP UP YOUR LIFE – DIE PAPPNASEN

Posted on June 27, 2012 by MINGA BERLIN

PAPP UP ist das Fashion-Label aus Berlin, das seit 2010 für Accessoires aus Pappe & Papier steht. Die Idee stammt vom Kommunikations-Künstler Cantemir Gheorgiu, der den Grundstein mit der Erfindung der PAPPBRILLE legte. Eher durch Zufall entstanden, entwickelte sich die PAPPBRILLE zu einem weltweit genutzten Fun-Accessoire. Bild sagte einen “Mega-Trend” voraus http://www.bild.de/lifestyle/mode-beauty/trend/macht-laufsteg-karriere-irrer-trend-16363138.bild.html und Die Zeit eine Papp-Million http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/unternehmensgruender-pappbrille. Im Oktober 2010 gründete Cantemir mit seinem damaligen Mitbewohner Marc Aurel das Label PAPP UP. Inzwischen gibt es neben Pappbrillen auch Papp-Fliegen, Papp-Krawatten, Papp-Taschen, Papp-Kämme, Papp-Uhren…

Cantemir, wie entstand die Idee zur Pappbrille?

CANTEMIR: Eine Besonderheit ist wohl der Zufall. Dabei handelt es sich um die Art von Zufall den man zu seinem Vorteil zählen kann. Diese kleine Kunstaktion für 1 Euro Pappbrillen am Maybachufer in Berlin zu verkaufen ist von ständigen Zufällen weiter getragen worden. Jetzt habe ich andere Pläne und 1 Euro reicht nicht mehr um diese umzusetzen. Meine Vision ist ein Fall für den Arzt.

Marc Aurel, was waren deine persönlichen Highlights in der Laufbahn eures Labels?

MARC AUREL: Ungeladen bei der Fashion Week aufzuplatzen und einen Guerilla Catwalk vor laufender Kamera den Schaulustigen zu präsentieren und natürlich die Tatsache an sich die Geschichte durchgezogen zu haben. Am Anfang haben viele gelacht und gefragt ob wir wirklich damit Geld verdienen. Heute stellt keiner mehr die Frage.

Kommende Woche präsentiert ihr eine neue Entwicklung auf der Bread&Butter zur Fashion Week in Berlin. Cantemir, erzähl uns davon!

CANTEMIR:  Ich habe die Modebranche beobachtet und bin der Meinung, dass es der richtige Weg für PAPP UP ist. Ich plane neue Gebiete zu erobern und auch mal was Nützliches zu machen. Das klingt ironisch, ist es aber keineswegs. Pappe kann auch in unerwartetem Kontext Sinn machen. Aber wir gehen noch weiter und arbeiten auch mit neuen Werkstoffen wie z.B Celullosehartfaser. Worauf ich mich besonders freue ist unsere Sonnenbrillen auf der Bread&Butter zu präsentieren. Ich habe daran nun schon fast 2 Jahre im Stillen gearbeitet. Umso mehr Mühe man sich mit etwas macht, umso aufregender ist die Präsentation.

Stört es euch, dass ihr wohl niemals Papp-Socken entwickeln könnt?

CANTEMIR: Ich denke es ist wichtig, ein gesundes Maß an Realismus zu bewahren. Und es gibt genug Leute in der Firma die man an die Leine nehmen muss um der Welt einiges zu ersparen. Aber die Muster von MINGA BERLIN würde ich gerne für die Pappsonnenbrille nutzen, glaube das käme ganz geil.

MARC AUREL: Was nicht pappt, wird pappend gemacht.

Mehr auf http://www.papp-up.com/

Photography © iambarnie.com

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