PAPP UP YOUR LIFE – DIE PAPPNASEN

PAPP UP ist das Fashion-Label aus Berlin, das seit 2010 für Accessoires aus Pappe & Papier steht. Die Idee stammt vom Kommunikations-Künstler Cantemir Gheorgiu, der den Grundstein mit der Erfindung der PAPPBRILLE legte. Eher durch Zufall entstanden, entwickelte sich die PAPPBRILLE zu einem weltweit genutzten Fun-Accessoire. Bild sagte einen “Mega-Trend” voraus http://www.bild.de/lifestyle/mode-beauty/trend/macht-laufsteg-karriere-irrer-trend-16363138.bild.html und Die Zeit eine Papp-Million http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-05/unternehmensgruender-pappbrille. Im Oktober 2010 gründete Cantemir mit seinem damaligen Mitbewohner Marc Aurel das Label PAPP UP. Inzwischen gibt es neben Pappbrillen auch Papp-Fliegen, Papp-Krawatten, Papp-Taschen, Papp-Kämme, Papp-Uhren…

Cantemir, wie entstand die Idee zur Pappbrille?

CANTEMIR: Eine Besonderheit ist wohl der Zufall. Dabei handelt es sich um die Art von Zufall den man zu seinem Vorteil zählen kann. Diese kleine Kunstaktion für 1 Euro Pappbrillen am Maybachufer in Berlin zu verkaufen ist von ständigen Zufällen weiter getragen worden. Jetzt habe ich andere Pläne und 1 Euro reicht nicht mehr um diese umzusetzen. Meine Vision ist ein Fall für den Arzt.

Marc Aurel, was waren deine persönlichen Highlights in der Laufbahn eures Labels?

MARC AUREL: Ungeladen bei der Fashion Week aufzuplatzen und einen Guerilla Catwalk vor laufender Kamera den Schaulustigen zu präsentieren und natürlich die Tatsache an sich die Geschichte durchgezogen zu haben. Am Anfang haben viele gelacht und gefragt ob wir wirklich damit Geld verdienen. Heute stellt keiner mehr die Frage.

Kommende Woche präsentiert ihr eine neue Entwicklung auf der Bread&Butter zur Fashion Week in Berlin. Cantemir, erzähl uns davon!

CANTEMIR:  Ich habe die Modebranche beobachtet und bin der Meinung, dass es der richtige Weg für PAPP UP ist. Ich plane neue Gebiete zu erobern und auch mal was Nützliches zu machen. Das klingt ironisch, ist es aber keineswegs. Pappe kann auch in unerwartetem Kontext Sinn machen. Aber wir gehen noch weiter und arbeiten auch mit neuen Werkstoffen wie z.B Celullosehartfaser. Worauf ich mich besonders freue ist unsere Sonnenbrillen auf der Bread&Butter zu präsentieren. Ich habe daran nun schon fast 2 Jahre im Stillen gearbeitet. Umso mehr Mühe man sich mit etwas macht, umso aufregender ist die Präsentation.

Stört es euch, dass ihr wohl niemals Papp-Socken entwickeln könnt?

CANTEMIR: Ich denke es ist wichtig, ein gesundes Maß an Realismus zu bewahren. Und es gibt genug Leute in der Firma die man an die Leine nehmen muss um der Welt einiges zu ersparen. Aber die Muster von MINGA BERLIN würde ich gerne für die Pappsonnenbrille nutzen, glaube das käme ganz geil.

MARC AUREL: Was nicht pappt, wird pappend gemacht.

Mehr auf http://www.papp-up.com/

Photography © iambarnie.com

I LIKE YOUR STYLE! MINGA BERLIN AT FASHION WEEK BERLIN

Photo by marcvandalen.com

Am Freitag den 6. Juli 2012 zelebriert MINGA BERLIN im EASTBERLIN Store die Fashion Week mit euch. I LIKE YOUR STYLE Live-Shooting: Ab 14Uhr könnt ihr euch ein Paar der knallbunten MINGA BERLIN Socken abholen und direkt im Store von unserem Photo-Team inszenieren lassen. I LIKE YOUR STYLing: Probiert bei Snacks & Drinks die neue Eastberlin Kollektion. I LIKE YOUR STYLE Surprises: Bis zum Abend versorgen wir euch mit allem, was das Fashion-Herz begehrt, Goodie Bag items, Sweets…

I LIKE YOUR STYLE! MINGA BERLIN AT EASTBERLIN STORE
FREITAG 6. JULI 2012 14 BIS 21UHR
EASTBERLIN STORE ALTE SCHÖNHAUSER STRASSE 34 10119 BERLIN

On Friday the 6th July 2012 MINGA BERLIN is celebrating Berlin Fashion Week with you at EASTBERLIN Store. I LIKE YOUR STYLE live shoot: Starting at 2pm, you can pick up a pair of brightly colored MINGA BERLIN socks and have a shooting with our photo-team directly in store. I LIKE YOUR STYLING: Try the new East Berlin collection with snacks & drinks. I LIKE YOUR STYLE surprises: Till evening, we will provide you with everything your fashion heart could wish for: goodie bag items, sweets …

I LIKE YOUR STYLE! MINGA BERLIN AT EASTBERLIN STORE
FRIDAY 6TH JULY 2012 2PM TILL 9PM
EASTBERLIN STORE ALTE SCHÖNHAUSER STRASSE 34  10119 BERLIN

Visit EASTBERLINstore.com

PERSISCH-KREUZBERG MIT DER PEESH-BAND

Die Peesh-Band erzählt auf authentische Weise wie es ist, mit zwei Kulturen aufzuwachsen, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Es sind gelebte Situationen, die auf humorvolle Weise zu Songtexten verarbeitet werden.

Ihr Song ‘Duram’ (Ich bin fern) beschreibt eine Reise in den Iran. Schon bei der Ankunft am Flughafen Mehrabad ist man überwältigt, sowohl vom Ansturm der Familie, als auch von den eigenen Gefühlen. Zu viele Jahre zu weit weg. Von der Frage „Wann heiratest du?“ über „Du musst dringend zum Friseur!“ bis zu „Warum willst du zurück? Mit dem Euro kannst du es dir hier doch gut gehen lassen!“ beschreiben sie mal ironisch, mal ehrlich, aber immer bewegend die Zerrissenheit zwischen dem hier und dort. Angekommen und doch fern.

Sanam Afrashteh, Javeh Asefdjah, Salome Dastmalchi und Dona Assisi von der Peesh-Band (persisch ist für “Vorband”) sind hier im Interview nach dem Dreh des Musik-Clips mit MINGA BERLIN zu sehen:

Gruppenbild Treppe oben nach unten: Dona, Sanam, Salome, Javeh
Photos by Theresa Thomczik

PLEASE ENJOY PEESH BAND

Was wäre ein Konzert ohne Peesh-Band?

Bescheiden nennen sich die drei Frauen Sanam Afrastheh, Javeh Asefdjah und Salome Dastmalchi einfach nur “Peesh-Band”, was persisch ist für “Vorband”. Begleitet werden sie von Dona Assisi auf der Tombak, eine persische kelchförmige Handtrommel.

Director: Abbas Saberi | Kamera & Schnitt: Atila MadronaThe Coup public relations

SINGER /SONGWRITER DELPHINE MAILLARD

Die Französin Delphine Maillard ist nach ihrem Jazz-Studium in Tours (Frankreich) nach Berlin gezogen, um die Energien der kreativen Stadt dem Songwriting zu widmen. Sie schreibt und komponiert Songs auf Englisch und Französisch und begleitet sich dabei mit dem Bass.

Französischer Chanson trifft auf Funk, Popmusik kreuzt sich mit Jazz, feine Harmonien werden mit Wortspielen untermalt – Ist es Groove oder Sinnlichkeit?

DELPHINE: Es ist Musik! Aber ich habe meine Leidenschaft für Literatur dazu gebracht. Worte sind als wichtig als Noten für mich und in meine Lieder mag ich gerne Geschichten erzählen. Aber Musik ist ein internationales Gefühl und es ist egal ob man die Sprache versteht oder nicht: Wichtig ist der “feeling”, der Zuhörer muss was fühlen: Freude, Traurigkeit oder Lust zu tanzen.

Wo hattest du deine bisher beste Performance?

DELPHINE: Ich habe eine wunderschöne Erinnerung an einem Konzert in Orléans für den Festival de Loire. Hinter der Bühne hatten wir die Loire, man könnte der Kraft des Fluss spüren als wir gespielt hatten und es gab eine traumhaft Inszenierung mit Lichte und Feuerwerke. In Berlin hatte ich auch grosser Spass in dem Maschinenhaus.

Mit Bass und Stimme schaffst du intime Atmosphären auf den Bühnen von Bars und Clubs – Wo performst du am liebsten?

DELPHINE: Ich brauche die Bühne. Es ist ein Bedürfnis für mich zu spielen, es geht um meine Gesundheit, sonst fühle ich mich nicht gut. Aber ich brauche auch meine Musikern weil, Musik ist über was zu teilen. Erst verteilst du mit deinen Musikern und danach mit dem Publikum. Aber ehrlich gesagt, ich finde es schwieriger für 30 Leute zu spielen als für 300. In eine Bar kommen die Kunden für ein Getränk mit Freunden und um sich zu unterhalten. Wenn du dort spielst kriegst du manchmal wenig Aufmerksamkeit, es kann ein Challenge sein. In eine Konzert Halle kommt das Publikum extra für das Konzert und es ist ein besonders Gefühl wenn sie alle mitsingen und tanzen.

Was bedeutet Vielfalt für dich als Künstlerin?

DELPHINE: Ich bin Bassistin und Songwriter und meine beide Aktivitäten will ich weiter machen. Als Bassistin spiele ich für verschiedene Bände in Berlin, von brasilianische Musik bis zu Pop-rock und Jazz. Die Bass-Gitarre war und ist immer meine erste Liebe und der Rolle, dass ein Bassist in eine Band hat, passt perfekt zu mich. Als songwriter schreibe ich und interpretiere ich meine eigene Lieder. Es ist mein Projekt und eigentlich mein Baby, also natürlich gebe ich dieses Projekt mehr Aufmerksamkeit und Wichtigkeit.

http://www.delphinemaillard.com/

Après des études de jazz à Tours (France), la française Delphine Maillard s’est installée à Berlin et bénéficie de l’énergie créatrice de la ville pour se consacrer au songwriting. Elle écrit et compose des chansons en anglais et en français et s’accompagne à la basse.

La chanson française rencontre le funk, la pop croise le jazz et les harmonies délicates sont entremêlées de jeux sur les mots: est-ce du groove ou de la sensualité?

DELPHINE: C’est de la musique! Mais j’y ai ajouté ma passion pour la littérature. Les paroles sont pour moi aussi importantes que les notes et j’adore raconter des histoires dans mes chansons. Mais la musique est un sentiment international et peu importe que l’on comprenne la langue ou non. L’important c’est le “feeling”, l’auditeur doit ressentir quelque chose: de la joie, de la tristesse ou l’envie de danser.

Où as-tu eu jusqu’à présent ta meilleure performance?

DELPHINE: J’ai un magnifique souvenir d’un concert à Orléans pour le Festival de Loire. La Loire se trouvait derrière la scène, on sentait en jouant la force du fleuve et il y avait une mise en scène de rêve avec lumières et feux d’artifice. J’ai pris aussi beaucoup de plaisir à jouer à Berlin au Maschinenhaus.

Tu crées avec ta basse et ta voix des atmosphères intimes sur les scènes des bars et des clubs: où aimes-tu le mieux jouer?

DELPHINE: Je ne peux pas me passer de la scène. C’est un besoin pour moi de jouer, il en va de ma santé, autrement je ne me sens pas bien. Mais j’ai aussi besoin de mes musiciens, parce que la musique c’est quelque chose que l’on partage. Tu partages d’abord avec tes musiciens et ensuite avec le public. Mais très franchement, je trouve ça plus difficile de jouer pour 30 personnes que pour 300. Dans un bar, les clients viennent pour boire un verre avec des amis et discuter. Tu n’obtiens parfois que peu d’attention quand tu joues là et ça peut être un vrai challenge. Dans une salle de concert, le public vient uniquement pour le spectacle et c’est une sensation très spéciale quand tout le monde danse et chante avec toi.

Qu’est-ce que la diversité pour toi en tant qu’artiste?

DELPHINE: Je suis bassiste et songwriter et je veux continuer à pratiquer ces deux activités. En tant que bassiste, je joue avec divers groupes à Berlin, cela va de la musique brésilienne jusqu’au pop-rock ou au jazz. La basse a été et est toujours mon premier amour et le rôle d’un bassiste dans un groupe est parfait pour moi. En tant que songwriter, j’écris et j’interprète mes propres chansons. C’est mon projet et, à vrai dire, mon bébé, alors bien sûr, j’accorde à ce projet plus d’attention et d’importance.

http://www.delphinemaillard.com/

Photo by Atila Madrona

DJ AND PRODUCER CORD LABUHN

Since 2006 Cord has been bringing open-minded electronic dance music to an international audience through numerous releases and countless performances as one half of the Berlin-based production and DJ duo ROBOSONIC. Right now their actual release „Worst Love“ (http://www.robosonic.cc/2012/05/03/worst-love-ep-off-recordings-31/) is a growing club hit for the sunny season – certified by high-profile DJs worldwide and international sales charts. Just a few weeks earlier ROBOSONIC publish the mixalbum SWEET AND NUTS.
Cord, tell us about the inspiration for this tape.

CORD: This mixalbum I made with my lovely companion Sacha is a collection of our own production work basically inspired by the dancefloors we are playing for. I would say Robosonic is known for the sweet in techno and the nuts of house music. The stuff we produced in the past wasn’t really made to be played in our performances. Maybe that changed when we realized that people attending our shows want to hear us playing our tunes.
When we’ve had a bunch of new tracks together and some EP releases lined up („The Sweetness“ on JACKMODE / „The Punchi EP“ on 0001), we decided to put it all together in a continuous DJ-mix and just share it with the people. This mixtape-concept is a little different from our complex debut album in 2007 („Sturm und Drang“). Now we step up our game and the anticipation of a second album!

You are about to publish a mix composition which doesn’t aim the dancefloor, alongside some very personal songs under your own name.
Tell us what will be different in the new production HEART SHIP HOME from other releases by your team Robosonic!

CORD: It’s some sort of balance I am seeking. My passion for hiphop music and the rather slow feel of beats and subtle songwriting have been neglected for a while. Touring and producing 4×4-club music on a professional level is quiet a rush and a dominant rhythm for your body clock. To stay open minded and laid-back I would listen to a lot of converse music.
When my Robosonic partner decided to pick up a solo carreer and raise a personal profile as a producer I seriously had to think alternative ways of channelling my creativity. Back then I had the dream of juggleing all my artistic ambitions in one insane band project, with not too much focus on the individuals behind it. After times of crisis I’m blessed that both – the team Robosonic and it’s single members – are still alive and even more productive and successful than ever.
I think the whole experience of living music as a profession made me reflect about my musical identity and passion. „Heart Ship Home“ luckily has no business model and is only driven by my urge to capture and store certain moods, memories, feelings. It’s about hardships, travel, love and my current home sweet home, Berlin Kreuzberg!
It’s is a little bit of a relief then to present and share the goods you found, so that my people can have their own trip with it.

On the press shot and in the info-artwork of this upcoming tape you’re styled with MINGA BERLIN socks in your own bed. How do the socks designs suit your music style?

CORD: Haha, it would just fit well. Music-wise maybe cosy and colourful. Otherwise funny, but serious. I don’t know too many people from Minga, but under my roof, up there on the 5th floor, live some beloved ones. I normally visit them in jogging suit, socks and slippers. Need to catch up for Berliner Weisswurst.

Download the mixalbum SWEET AND NUTS for free at the following link:

Listen to HEART SHIP HOME at 

Get in touch with Cord at www.cordlabuhn.com

Photography © iambarnie.com