Making-Of MINGA BERLIN & OnePiece

Der Making-Of Clip der Photo Session mit MINGA BERLIN Socken & OnePiece POP UP STORE BERLIN:

AUTOR UND TORTENBLOGGER GRAF VON BLICKENSDORF


Herr Graf von Blickensdorf lebt als Autor, Maler, Grafiker, Satiriker, Drehbuchautor und Tortenblogger in Berlin. Mit seinem Buch “Werden Sie doch einfach Graf! – Biste was, kriegste was” versetzte er ganz Deutschland in ein Adelsfieber.

Werter Graf von Blickensdorf, als Vorzeige-Graf treten Sie der Gesellschaft stets außerordentlich gut gekleidet gegenüber, man trifft Sie mit antikem Gehstock, Siegelring und einem hübschen Törtchen als Dekor an. Können Sie uns etwas über die Werte erzählen, die Sie damit vermitteln möchten?

GRAF VON BLICKENSDORF: Mit guter Kleidung kann man sein Leben verändern. Als ich noch komplett schwarze Kleidung getragen habe, die Berufsbekleidung von Künstlern, Werbeleuten und Zuhältern, wurde ich kaum wahrgenommen. Erst als ich mich wie ein englischer Gentleman mit Einstecktuch und Seidenkrawatte kleidete, war es wie ein Wunder. Ich bewegte mich ganz anders und an der Kasse bei Lidl wurde ich behandelt, als wäre ich der Ehegatte von der Königin von England. Obwohl ich ja im Inneren derselbe Mensch geblieben bin wie vorher.
Auch in vielen anderen Situationen wird mir seitdem viel mehr Respekt entgegengebracht als vorher. Als ich neulich im 1.-Klasse-Großraumwagen vom ICE Berlin- Köln saß, kam ständig der Kellner und fragte, ob „der Herr Graf“ noch etwas wünsche. Doch ich brauchte nichts. Er ließ aber nicht locker. Zum Schluss fragte er mich: „Wie wär’s denn mal was aus Küche und Keller, Herr Graf?“ Ich antwortete: „Seit wann haben Sie denn hier im Großraumwagen einen Keller?“ Darüber lachten sich alle Mitreisenden scheckig. Kleider machen eben Leute.

Täglich bloggen Sie die bunte CupCakes, Mango-Sahnetörtchen und Petit Fours und ernten großen Beifall auf Facebook und ihrem eigenen Blog http://blaues-blut.blogspot.de/. Wie erklären Sie es sich, dass ein kleines Nachmittags-Törtchen so vielen Menschen Freude schenken kann?

GRAF VON BLICKENSDORF: Weil man dadurch sich an einem schönen Törtchen erfreuen kann, ohne davon zuzunehmen. Virtuelles Konditern sozusagen. Dabei nimmt man durch Torte essen überhaupt nicht zu, wenn man diszipliniert lebt, genug Bewegung hat und sich ausgewogen ernährt. Schauen Sie mich an: Ich bin schlank, obwohl ich täglich Torte esse. Allerdings nach meiner wissenschaftlich erprobten NES-Formel: Nur Ein Stück! Und zwar täglich – nicht stündlich! Meine tägliche Torte ist Balsam für die Seele. Wenn das jeder Mensch machen würde, gäbe es keine Kriege auf der Welt. Ein Stück Torte ist das Lächeln des Nachmittags. Es gibt für mich kein schöneres Geräusch, als das Klappern von Kuchengabeln nachmittags um Drei.

Als Mensch mit blauem Blut haben Sie naturgemäß einen Hang zum Extravaganten. Zu einem Ihrer Stilmittel gehören die farbenfrohen Socken von MINGA BERLIN. Was sagt es über die Etikette aus, wenn man sich für MINGA BERLIN Socken entscheidet?

GRAF VON BLICKENSDORF: Auch zu einer etwas konservativen Mode wie ich sie trage, kann man durchaus farbig-freche Akzente setzen – wenn man sie der Kleidung anpasst. Zu meiner pink-braunen Designer-Seidenkrawatte trage ich zum Beispiel gerne die Socken „Florida-Jam“ und dazu passende englische handgenähte Kalbslederschuhe. Außerdem tut man was für Umwelt. Letztes Jahr hatte ich eine Lesung in der berühmt-berüchtigten „Milchbar“, ein ehemals besetztes Haus in Kreuzberg, das in den letzten 30 Jahren wohl niemand mehr mit Schlips und Kragen betreten hatte, so dass ich etwas Angst hatte. Und tatsächlich saßen lauter gepiercte und tätowierte dunkle Gestalten mit asymmetrischen Frisuren am Tresen. Niemand war über 40 – außer meiner Wenigkeit. Doch ich wurde sehr nett aufgenommen und der Raum füllte sich immer mehr, so dass bald keine Sitzplätze mehr frei waren und die Zuhörer mir sogar zu Füßen auf dem Fußboden saßen. Spätestens, als ich die Stelle in meinem Buch vorlas, wo ich mich als ehemaliger Hausbesetzer outete, waren alle auf meiner Seite. Es war so still, dass man ein Bauchpiercing hätte fallen hören können. Zum Schluss bekam ich Riesenbeifall und Zugaberufe. Das Publikum war völlig aus dem Häuschen. Am Ende waren alle meine signierten Bücher ausverkauft und ich musste jungen Frauen, die kein Buch mehr ergattern konnten, als Trost Autogramme auf die nackte Haut schreiben. Herrlich!

Photography © iambarnie.com

MINGA BERLIN FASHION SOCKS & ONEPIECE JUMPER

Für eine Kooperation mit OnePiece Jumper stand die Gewinnerin der VOX-Sendung “Das perfekte Model” Anika Scheibe für uns vor der Kamera. Photograph Barnie inszenierte das bescheiden-charmante Mädchen wild und bunt mit drei weiteren Models, Kissen, Champagner und Erdbeeren… Continue Reading →

HIP HOP BATTLE-QUEEN CAT JIMENEZ

New Style, Krump, House, Oldskool – Freestyle-Hip Hop Tänzerin Cat Jimenez lebt in Wien und hat u.A. in Videoproduktionen für die Pussycat Dolls und Culcha Candela getanzt. Unter dem Pseudonym “Battle-Cat” tritt sie auf Hip Hop Events an. Continue Reading →

MINGA BERLIN AT NIKI’S CAKES


Niki’s Cakes represent aesthetic, real delight and well-being in the creamy American topping on airy German base. From Berlin, Niki and his partner Radek spoil their customers with creations of cupcakes, muffins, cheesecakes and brownies in the style of the American service high culture. Niki’s Cakes serves wherever joy of colors, sweet life and sin dominates.

MINGA BERLIN visited them in their bakery café in Berlin – Charlottenburg and in between Pink Vanilla Dream, Devil’s Food Chocolate, and Lemon Dream Cupcakes find out about life in a pleasant sweetness with an airy topping.

Photography by iambarnie.com


MINGA BERLIN socks pretending to be cute as a CupCake at
NIKI’S CAKES
Windscheidtstraße 1
10627 Berlin

FILMMAKER AND VISUAL ARTIST POL PONSARNAU

Pol Ponsarnau is a filmmaker and visual artist working and living between his two homes Barcelona and Berlin. He produces and directs short films, music and image clips as well as comedy clips with a big sense of humor.
Pol, you’re creating atmospheres with colors in your clips. How would you describe your way of interacting with colors in productions?

POL: Colors are moods, colors are mental states. They are a basic source of inspiration and a powerful tool for communication. To me, colors are an essential element to play with that helps me reach this peak where a discourse connects the viewer. Then what you actually want to say comes through and in the end, you also get a color, a mood. So colors close circles.

In your point of view, what are the differences between Spanish and German people interacting with colorful elements in their lives?

POL: It’s funny because in Canet de Mar, the village where I was born, we used to make fun of the extreme colorful clothes (specially socks!) that the Germans used during their summer holidays. And I understand, now that I spend a lot of my days in Berlin, that in Barcelona I like grey tones and pastel colors better, while Berlin has brought this pure full on color inspiration in my mind. Of course it is about personal experiences, but I guess we just get inspired from what we lack in our daily life.

Which MINGA BERLIN socks stand for Barcelona and which ones you would say have the most Berlin-style?

POL: I think there’s a deep connection between Barcelona and Berlin, vitamin B cities! I think they are both pixelated, their heartbeats are a beautiful mix of technology and soul, the digital boheme. I’d definitely choose the pixelate series, the soft skin for Barcelona and the cool skin for Berlin.


Pol Ponsarnau es un director y artista visual trabajando y viviendo entre sus dos casas Barcelona y Berlin. Produce y dirige cortometrajes, videoclips así como vídeos comerciales en ocasiones con un gran sentido del humor.
Pol, estás creando atmósferas con colores en tus clips.¿ Cómo describirías tu manera de interactuar con colores en producciones de video?

POL: Los colores son sensaciones, son estados mentales. Son una fuente básica de inspiración y una potente herramienta de comunicación. Para mí, los colores son un elemento esencial con el que jugar que me ayuda a alcanzar este clímax donde un discurso conecta con el espectador. Es entonces cuando lo que en realidad quieres decir toma sentido y, al final, lo que obtienes también es un color, un estado de ánimo. Así que los colores cierran círculos.

¿Qué diferencias pueden apreciarse a la hora de usar elementos coloridos entre alemanes y españoles?

POL: Es gracioso porque en Canet de Mar, el pueblo en el que nací, solíamos reírnos de de los colores llamativos que los alemanes llevaban en la ropa (especialmente calcetines) durante las vacaciones de verano. Ahora que paso muchos de mis días en Berlin entiendo que, mientras en Barcelona prefiero usar tonos grises y colores pastel, Berlin me ha aportado una inspiración a todo color. Por supuesto que depende de cada uno, pero supongo que nos sentimos más inspirados por aquello que carece en nuestro día a día

¿Qué calcetines de MINGA BERLIN van más con Barcelona y cuáles dirías que son los más berlineses?

POL: Yo creo que hay una profunda conexión entre Barcelona y Berlin. Ciudades con vitamina B! Creo que ambas están pixeladas, sus latidos son una mezcla preciosa entre tecnología y alma; la bohemia digital. Definitivamente escojo el modelo “Pixelate”, el “soft skin” para Barcelona y el “cool skin” para Berlin.

Photography © iambarnie.com

COMEDIAN JILET AYSE

Die Comedy-Performerin Idil Baydar prägt als “Jilet Ayse” den Begriff “Kiezkultur” als Berliner Göre mit Migrationshintergrund. In ihrem aktuellen Video “Ich bin voooll sauer !!! ” pöbelt sie als Ghetto-Braut über das ehrlose Deutschland und erntete in kürzester Zeit über eine halbe Million Klicks, sehen kann man das Video hier http://www.youtube.com/watch?v=EkdO9bVL0hk

Idil, als Jilet Ayse performst du unter der Rubrik “Sozialsatire” die Vorzeige-Kiez-Göre mit türkischem Hintergrund. Welche Intention hat deine Rolle neben dem hohen Unterhaltungswert?

IDIL: Die Rolle Jilet Ayse verfolgt als erstes die Möglichkeit zur Reflektion. Es ist ein Angebot deine soziale Identität von außen zu betrachten.
Jilet Ayse ist eine sehr vielschichtige Rolle neben der sozialen Kritik, die das Thema Gewalt genauso aufgreift wie sprachliche Kompetenz und Jugendkultur ist auch eine Wiederspiegelung der Tatsachen in seiner direktesten Form.
Integration ist schon längst überholt, jetzt entwickelt sich eine neue Ausdrucksform, die Rechnung von dem, was man üblicherweise als verfehlte Integrationspolitik bezeichnet.
Es wird keiner darauf warten, ob Deutschland sich nun dazu entscheidet, ein Integrationsland zu sein oder nicht. Das Leben lebt jetzt.
Fakt ist, während noch schön auf dem Sofa von Anne Will über Integration debattiert wird, entwickelt sich eine neue Form des sozialen Ausdrucks hinsichtlich der Zukunftsprognosen von Sarrazin, eine demzufolge neue Mehrheitsgesellschaft.
Und Jilet Ayse ist genau das, was Deutschland verdrängen und verdammen will und gleichzeitig permanent selbst produziert. So und det habt ihr jetzt davon. Die Zukunft passiert jetzt, schnallt euch an!!!!!

Für deine Rolle hast du dich mit dem Stil der Jugend Berlin Kreuzbergs befasst und trägst heute zu deinem gefälschten MADIDAS-Anzug MINGA BERLIN Socken. Denkst du der Stilbruch des Originals und Fälschung käme an den Schulen in Kreuzberg gut an?

JILET (IDIL): Natörlisch kommt gut an erstma Madidas und Minga hört sisch schon Bombe an und zweitesma is doch gar nich Bruch von Stil weil alles gleich aus ob von Adidas oder von Madidas… Und Socken braucht jeder und wenn is ökologisch Abbau Socke wie von Minna is noch besser weil du bist nischt alleine auf Welt Natur is auch auf Welt und du musst auch mit Natur gemeinsame Sache machen heisst nicht unsonst Natur is Mutter… Zu dein Mutter du bist doch auch nett wenn sie nicht nervt wegen kochen oder putzen. Oder ????? oder nisch ?????

Photography © iambarnie.com